TuS Ü35-Bienen bei den Wild Bees in Sandhausen zur DM

15. Juni 2018, 15:22 Uhr Berlin‎ Ostbahnhof, feinstes Reisewetter: 7 Spielerinnen machten sich auf den Weg nach Sandhausen zur Deutschen Meisterschaft der Ü35 Damen. Die 8. Spielerin war bereits mit Coach Jan in Süddeutschland unterwegs und unsere 9. musste sich leider für das Turnier in BaWü abmelden (Gute Besserung an die Kranke). Stunden später – irgendwo bei Frankfurt: während der Großteil des Teams noch immer im Zug „tuckerte“, waren der Coach und die achte Spielerin bereits vor Ort im Hotel „Residenz Royal“ im beschaulichen Sandhausen und bereiteten nach einer halbstündigen Appartement-Suche dem restlichen Team einen grandiosen Sektempfang nach einer langer Reise.

Turniertag 1
Das erstes Spiel für den TuS Neukölln fand am Samstag um 14.00 Uhr statt. Der Gegner war das Gastgeberteam (und der spätere Deutsche Meister 2018) SG Sandhausen / Karlsruhe / Pforzheim. Schnell merkte die TuS-Ü35-Mannschaft, dass sich das Team im Vergleich zum letzten Jahr stark personell verstärkt hatte. Die SG Sandhausen („Wild Bees“) hatte 12 Spielerinnen auf der Bank, sowie noch zwei Spielerinnen die pausieren mussten. Aber es gelang den TuS-Damen, das Spiel bis zur Halbzeit einigermaßen offen zu gestalten. In der zweiten Halbzeit setzte sich dann die Quantität und Qualität der Sandhausener-Damen durch, so dass das erste Gruppenspiel mit einem 55:34 verloren wurde.

Im zweiten Gruppenspiel trafen die Damen mit der weitesten Anreise auf den amtierenden Deutschen Meister SG München (eine Spielgemeinschaft aus drei Vereinen aus München). Im 1. Viertel spielten sie offensiv und defensiv gut zusammen, so dass  das 1. Viertel überraschend gewonnen wurde. Im 2. Viertel schafften die Berliner es leider nur phasenweise an das 1. Viertel anzuknüpfen, so dass das Ü35-Team 27:22 zurücklag. Im 3. und 4. Viertel konnten die Neuköllnerinnen ähnlich wie im Spiel gegen die SG Sandhausen, die Intensität und Konzentration nicht kontinuierlich hoch halten. Am Ende gewann die SG München, vor allem bedingt durch ihre individuelle Klasse, das Spiel 55:33.

Turniertag 2
Das letztes Gruppenspiel fand am Sonntagmorgen gegen das Team DJK Frankenberg Aachen statt. Die Ausgangslage war für die Berlinerinnen klar: gibt es jetzt einen Sieg, wird um Platz 5/6 gespielt, bei einer Niederlage leider nur noch um Platz 7/8. Alle Kraftreserven wurden noch einmal mobilisiert und damit führten die Damen bis zwei Minuten vor dem ersehnten Spielende. Aber dann schlichen viele Konzentrationsfehler ein. Der Gegner konnte auf die starken Playerinnen der letzten Minute setzen und das Spiel für sich entscheiden. Diese Niederlage konnten die Berlinerinnen nur schwer verdauen (39:34) und nun mussten die Neuköllnerinnen ins Spiel gegen den amtierenden und altbekannten Norddeutschen Meister SC Osnabrück um Platz 7/8 . In dieser Begegnung schafften es die 8 Damen aus Berlin endlich kontinuierlich über die gesamte Spielzeit den Tus-„Stiefel“ herunterzuspielen und holten den verdienten, nahezu langersehnten Sieg mit einem klaren 39:31 – „kleine“ Motivation für die lange Heimreise in die Hauptstadt.

Wild Bees-Damen Ü35 sind Deutscher Meister
Besonders pfiffig schrieb der TG Sandhausen („Wild Bees“) über das Turnier und der TuS wurden äusserts sportlich erwähnt „Staunen herrschte, als ein Teil der Neuköllnerinnen auf Fahrrädern gesichtet wurde. Bestanden doch arge Zweifel, dass die Damen den langen Weg von Berlin auf Rädern zurückgelegt hatten. Zur Beruhigung aller erwiesen sich die Fahrräder als freundliche Leihgabe des Residenz Royal Hotels.“ – Liest sich auch wunderbar: http://wildbees.de/articles/1750

Danke, danke & danke
Die TuS Neuköllnerinnen bedanken sich bei den Wild Bees als Orgameister und allen Ü35-Teams, sowie den sensationellen Zuschauern und Fans, die dieses Wochenende unvergesslich gemacht haben. Besonders liebevoll und in schönster Erinnerung bleiben den Berlinerinnen Andrejas Schwestern und deren fröhliche Kinder: Danke euch, Ihr wart einfach nur die Besten, die Coolsten und die Lautesten!

Für TuS Neukölln traten an: Gülhan Stegmann, Hilu Krausche, Chiara Kreutzjans, Antje Beiersdorf, Susanne Bruns, Magda Skrzypczak, Andreja Senjug und Esther Borowski.

TuS Go!
Andreja & Jan & Esther

 

 

Endstand
1. SG Sandhausen/SSC Karlsruhe/TB Pforzheim
2. New Basket Oberhausen
3. SG Bayern München
4. SG Bad Homburg/Kronberg
5. SG TG Würzburg
6. DJK Frankenberg Aachen
7. TuS Neukölln
8. Team Osnabrück

 

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