TuS Neukölln macht Basketball bei der Kiezolympiade

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TuS Neukölln macht Basketball bei der Kiezolympiade

So heisst es in den aktuelles Nachrichten des QM Flughafenstrasse „Sportliche Horizonterweiterung bei der Flughafenkiezolympiade“, bei der der TuS Neukölln Abteilung Basketball am 30.09.2019 vertreten war.

Auf dem Tempelhofer Feld haben die Schülerinnen und Schüler der Hermann-Boddin-Schule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums unbekannte Sportarten wie Lacrosse, Capoeira oder Bogenschießen und auch alltägliche Sportarten wie Basketball und Volleyball getestet. Mit ausgebildeten Vereinstrainer*innen spielt es sich eben auch mal anders als mit dem Sportlehrer in der Schulturnhalle.

Das Sportfest wurde vom Verein bwgt e.V. organisiert und ist nur möglich, weil ehrenamtliche Übungsleiter*innen aus den Sportvereinen wie TuS Neukölln ihr Angebot vorstellten. Die Flughafenkiezolympiade wird im Rahmen den Projekts „Sport- und Gesundheitsförderung in öffentlich nutzbaren Räumen“ über das Programm Soziale Stadt gefördert.

Der Beitrag findet sich hier.

TuS Go!

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Neukölln kann auch Tabellenführung

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Wir befinden uns im Jahre 16 nach Jordan. Alle Berliner Sporthallen sind durch die Herbstferien besetzt… Alle Sporthallen? Nein! Ein von unbeugsamen Basketballverrückten bevölkerter Bezirk hört nicht auf, der ferienbedingten Hallenschließung Widerstand zu leisten. Und so öffnete der TuS Neukölln am Sonntag seine Pforten zum einzigen Oberligaspiel des Wochenendes gegen den Berliner SC.

Die Devise lautete durch einen Sieg die alleinige Tabellenführung zu übernehmen. Mit dem BSC wartete ein unangenehmer Gegner, gegen den man in der Vergangenheit nicht immer gut aussah.

Ein gutes Spiel also, um einen weiteren Neuzugang des Sommers endlich auf dem Feld begrüßen zu können. Otto Pagel, der Boban Marjanović liebevoll seinen ‚kleinen Bruder nennt‘, debütierte im Neuköllner Dress, in das er von mehreren Mitspielern gezwängt wurde – der erste Erfolg des Tages.

Diese Euphorie trug das Team direkt mit in die ersten Minuten des Spiels und führte nach nicht einmal vier Minuten mit 12:5. Ab da an fand der BSC allmählich besser ins Spiel und kämpfte sich wieder zurück in die Partie, sodass es nach zehn Minuten sogar 19:19 stand.

Der Beginn des zweiten Abschnitts war ein Spiegelbild des ersten Viertels, nur dieses Mal für die Gäste. Der BSC startete mit einem 2:9 Lauf und war im zweiten Viertel spielbestimmend. Schusseligkeitsfehler im Spielaufbau und fehlende Intensität in der Defensive waren darüber hinaus auch keine Hilfe, um dem Negativlauf zu stoppen. Da Felix „Herr Kapitän“ Haag durch eine schwere Männergrippe außer Gefecht gesetzt war (wir fühlen alle mit dir!), übernahm Juan „El Organo“ Haces Crespo dessen Rolle. Als der Hallenwart auf der Punktetafel die Kreide abwischte und den aktuellen Punktestand von 31:39 aufschrieb, hatte Haces Crespo genug. Er appellierte so lautstark an seine Mitspieler, dass Kinder in der Halle aufgrund seiner hervorstehend, pulsierenden Halsschlagader auf der Stelle anfingen zu weinen.

Die Kindertränen sollten jedoch nicht umsonst gewesen sein, die letzten vier Punkte der Halbzeit verzeichnete die Heimmannschaft und der Pausenstand lautete nun 35:39.

Die zweite Hälfte begann und man konnte sofort sehen, dass die Pause den Neuköllnern gut getan hat. In der Defensive agierten die Mannen vom Hermannplatz nun wesentlich stabiler und setzten die Vorgaben von Coach Bothe weitaus besser um.

Gleichzeitig schien Schmidtke Senior einen besonders großen Schluck Neuköllner Leistungswasser in der Halbzeit getrunken zu haben. Er nahm die Mannschaft auf seinen Rücken, schulterte die Offensive und erzielte 17 seiner insgesamt 28 Punkte in der zweiten Hälfte. Beflügelt von seiner Darbietung haben alle weiteren neun Spieler, die nach der Pause eingesetzt wurden auch ihren Namen aufs Scoreboard eintragen können.

Die Wilmersdorfer Gäste konnten gegen so viel teamdienlicher sowie individueller Klasse nicht mithalten und rannten stets nur noch einem Rückstand hinterher.

Am Ende gewann der TuS Neukölln mit 87:70 und konnte damit seinen fünften Sieg im fünften Saisonspiel feiern.

Nun müssen sich die Zuschauer, Unterstützer und Freunde der Mannschaft zwei Wochen gedulden, bevor es am Sonntag dem 20. Oktober um 16 Uhr gegen den Friedenauer TSC weitergeht.

Bis dahin bleibt’s wie gewohnt – TuS Go!

Fabs

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Ihr seid großartig – Danke, Danke, Danke!

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Ihr seid großartig – Danke, Danke, Danke!

Ihr seid großartig – Danke, Danke, Danke!

Wir haben es zusammen geschafft 9.635 EUR mit unserer Crowdfunding-Kampagne zu sammeln. Vielen Dank. Wir sind immer noch ganz baff und freuen uns sehr. Ein großes Dankeschön an alle, die selbst gespendet haben, unsere Aktion im Netz geteilt haben sowie Freunde und Bekannte dazu motivieren konnten, etwas zu spenden.

Wie geht es weiter?

Wir bekommen die Unterstützerliste (alle Personen, die gespendet haben) ca. 2-3 Wochen nach Kampagnenende, d.h. frühestens in der Woche des 14. Oktober 2019. Sobald wir die Unterstützerliste haben, werden wir uns mit euch per Email in Verbindung setzen, um die Prämienabwicklung zu koordinieren.

Um den Prozess zu verkürzen, könnt Ihr uns allerdings auch schon vorab eine Email schicken an crowdfunding@tusbasket.de und verwendet dabei die Emailadresse, die Ihr auch bei auf der Crowdfunding-Plattform verwendet habt:

  • Betreff (Email):
    • Prämie (z.B. Hoody, Turnbeutel, FORTHREE T-Shirt bzw. Longsleeve)
  • Inhalt (Email):
    • Farbe und Größe für Hoodies/T-Shirt/Longsleeve
    • Farbe des Turnbeutels

Wir hoffen, dass wir von euch allen zeitnah Rückmeldung bekommen, sodass wir die TuS Neukölln und FORTHREE Prämien noch vor Ende Oktober bestellen können, sodass Ihr Mitte November eure Artikel bekommt.

TuS GO && TuS FIGHT!

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Ausdauer gefragt – nicht nur beim Berlin Marathon

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Ausdauer gefragt – nicht nur beim Berlin Marathon

Am Wochenende beheimatete Berlin mal wieder ein Sportevent der Güteklasse A. Die gesamte Stadt war sprichwörtlich auf den Beinen, denn das altehrwürdige Kreuzkölln Kiez-Derby stand an.

Die Berlin Tiger gastierten in der Albert-Schweitzer-Oberschule. Eine Besonderheit des Duells in dieser Saison ist, dass die Kreuzberger Nachbarn indirekt mit dem Aufschwung der Neuköllner verbunden sind. Im Sommer wechselten u.a. mit Max „And-One“ Schmidtke und Otto „Boban“ Pagel zwei Säulen des letztjährigen Erfolgs auf die andere Seite des Hermannplatzes.

Pünktlich um 17:30 Uhr richteten sich alle Augen in der Halle auf das orangene Leder und wer nicht vor Ort sein konnte, machte es sich daheim an den Rundfunkgeräten bequem.
Früh im Spiel zeichnete sich bereits ab, dass im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen die Heimmannschaft ihr schnelles Offensivspiel nicht wie gewohnt aufziehen konnte. Neukölln ging mit gerade einmal vier verwandelten Würfen und einem 9:10 Rückstand in die erste Viertelpause.
Durch fortwährende Spielerwechsel kam nun auch ein besserer Fluss in die Neuköllner Offensive, wenngleich man auch nicht für Entlastung sorgen konnte. Beim Stand von 24:23 baten die Schiedsrichter dann zum Pausentee.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Tiger einen aggressiveren Basketball und drehten früh im dritten Viertel den Spielstand und Neukölln lief fortan einem Rückstand hinterher. Die Tiger zogen viele Fouls und gingen im dritten Viertel auf diese Weise insgesamt 13 Mal an die Freiwurflinie, wovon sie jedoch nur acht verwandeln konnten. Eine Schwäche, die an diesem Abend noch eine folgenreiche Rolle spielen sollte.
Erst im Laufe des letzten Spielabschnitts schaffte es Neukölln wieder einen Führungswechsel herbeizuführen.

In der Crunchtime konnte Onni „Die Hundelunge“ Schönwälder durch einen Korbleger plus Foul den Vorsprung sogar auf vier Punkte ausbauen. Doch die Nummer 8 der Gäste antwortete kurz darauf mit einem Dreier. Nachdem der TuS den letzten eigenen Angriff unglücklich herschenkte, konnte die Nummer 8 im direkten Gegenzug auf dem Weg zum Korb nur durch ein Foul gestoppt werden. Er ging beim Stand von 53:52 und 0,5 Sekunden verbleibend für zwei Freiwürfe an die Linie.

Die Kreuzberger hatten den Sieg nun in den eigenen Händen. Wenn man sich jedoch beim TuS Neukölln auf eines verlassen kann, sind es lautstarke Zuschauer, die ihr letztes Bier für einen Sieg ihrer Mannschaft hergeben würden. Und so kam es, dass die Tiger unter grölenden Einsatz der Neuköllner Anhänger nur einen Freiwurf verwandeln konnten und beide Teams in die Overtime gingen.

In der Overtime nahm dann Schmidtke Senior das Zepter in die Hand und erzielte sechs der letzten sieben Neuköllner Punkte. So konnte am Ende der TuS Neukölln das Kreukölln Kiez-Derby mit 60:57 für sich entscheiden und bleibt auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen.

 

Am Sonntag den 6. Oktober um 16 Uhr empfangen die Herren I den Berliner SC.

 

Erscheint zahlreich, TuS GO!

Fabs

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NUR NOCH HEUTE: Unterstützt unsere Aktion „GIRL POWER!“ – jeder Euro zählt!

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NUR NOCH HEUTE: Unterstützt unsere Aktion „GIRL POWER!“ – jeder Euro zählt!

Ab sofort könnt Ihr uns unter www.berlin-recycling-crowd.de/tusbasket unterstützen und euch die tollsten Prämien sichern!

Mädchen sind im Basketball unterrepräsentiert – nicht bei uns! Wir fördern seit Jahren mit viel Motivation den weiblichen Basketballbereich.

Wir freuen uns, dass wir es in der kommenden Saison endlich schaffen für jede Altersklasse im Spielbetrieb Basketball für Mädchen und Damen anbieten zu können. Unser Zugpferd sind die 1. Damen, die durch eine großartige Leistung in der vergangenen Saison ungeschlagen waren und somit in die 1. Regionalliga aufgestiegen sind.

In der kommenden Saison ist der TuS Neukölln mit drei Frauenmannschaften (1. Regionalliga, Oberliga und Landesliga) sowie mit Mannschaften von der WU12 bis WU18 im Spielbetrieb vertreten. Nun brauchen wir eure Hilfe um die kommende Saison zu finanzieren!

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Ein rekordverdächtiges Spiel

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Am vergangenen Sonntag traten die ersten Herren des TuS Neukölln auswärts beim VfL Lichtenrade an. Vielleicht waren die Beine und Kopf noch vom Samstagabend schwer oder die Spieler waren schon in Gedanken beim sonntäglichen Tatort. Was jedoch die Mannen aus Neukölln defensiv in der ersten Halbzeit aufs Parkett brachten, gefiel Coach Bothe so gar nicht. So kam es in einer Auszeit im zweiten Viertel dazu, dass er einmal die Stimme heben musste. Im Anschluss wussten die gegenüber sitzenden Zuschauer und die Bank der Heimmannschaft im Wortlaut, was er von der bisherigen defensiven Leistung seiner Mannschaft hielt.

Viele individuelle Fehler, vertändelte Bälle und fehlender Fokus prägten die erste Hälfte beim TuS. Aus der Sicht Neuköllns konnte Lichtenrade zum Glück aus dieser Unkonzentriertheit keinen Profit schlagen und gleichzeitig wandelte Juan „El Toro“ Haces Crespo seine Impulsivität nicht nur in spanische Fluchworte sondern auch in bis dato 12 wichtige Punkte um. Neukölln ging dadurch mit einer Dreipunkte Führung in die Halbzeitpause – 30:33.

In der Halbzeit war das gesamte Team sich einig, dass man mental nun den Schalter umzulegen hat und Coach Bothe gab dazu die nötigen spielerischen Feinjustierungen. Was danach folgte, war die wohl beste offensive Leistung, die die ersten Herren jemals in einem Viertel zu bewerkstelligen vollbrachten. Man gewann das dritte Viertel mit 14:40(!), was auch exemplarisch für den vollzogenen Systemwechsel der Mannschaft steht, den Bothe einführte. Zum Ende des dritten Viertels hin sahen die Schiedsrichter sich wohl beeindruckt von dieser Offensivleistung und gleichbedeutend selbst zu wenig im Mittelpunkt stehend. Ein alltägliches Foul eines Lichtenradener Spielers wurde unsportlich geahndet, woraufhin Diskussionen entstanden, derer Konfrontation die Schiedsrichter sich nur mit ihrer Pfeife zu helfen wussten. Aus einer mittlerweile unübersichtlichen Situation heraus wurden zwei Spieler des VfL des Feldes verwiesen. Neukölln zeigte sich mit den Lichtenradener beim Verlassen der Halle applaudierend solidarisch und um die eigene Verwunderung über die Schiedsrichter zu äußern. Der Basketball kam im letzten Viertel auch nicht zu kurz, wo Leo „Die Krake“ Schmidtke seine eigene Leistung krönte und Lichtenrade wiederholte Male den Spielaufbau zunichtemachte und nahezu jeden Ball stibitzte, der in seiner Nähe auf den Boden gesetzt wurde.

Der TuS Neukölln gewann am Ende 61:98, versank starke 13 Dreipunktewürfe und konnte in der zweiten Hälfte mehr Punkte erzielen, als sie letztes Jahr pro Spiel auflegten (65 Punkte).

Am kommenden Samstag den 28.09.19 kommt es in der ASO zum Kreuzkölln-Derby gegen Berlin Tiger: https://www.facebook.com/events/399854604060437/

Erscheint zahlreich, TuS Go!
Fabs

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Saisonauftakt und Basketballpremiere der wu14

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Saisonauftakt und Basketballpremiere der wu14

Julia | Trainerin der wu14: „Ich bin seit 2 Uhr wach und kann nicht schlafen, weil ich so motiviert bin“ ist der erste Satz, den ich von Farah höre, als wir uns heute, am Samstag, den 21. September 2019, für unser erstes Saisonspiel um 8.15 Uhr an der ASO treffen.

Etwas hibbelig treten mir alle neun Mädels gegenüber und können es nicht abwarten loszufahren. Fünf der neun Spielerinnen erwarten ihr erstes Basketballspiel überhaupt. Für den Saisonauftakt ging es nach Lankwitz zu unseren Gastgeberinnen der Basketball Allianz Süd Südwest.

In einem glänzendem neuen Trikotsatz wurde um halb zehn das Parkett zum Aufwärmen betreten. Eine halbe Stunde später war die Aufregung verflogen, pünktlich um 10.00 Uhr ging’s los. Auf der Bank wurde von Beginn an laut angefeuert: Erste Posession, direkt gepunktet. Ein motivierender Start für eine neue Mannschaft. Das erste Viertel verlief ausgeglichen gegen die etwas erfahreneren Gegnerinnen; nur zum Ende lies die Konzentration etwas nach. Das erste Viertel endete 18:12 für die Heimmannschaft.

Im zweiten Viertel zeigte sich der größere Erfahrungsschatz unserer Gegnerinnen, unsere Spielerinnen wurden etwas nervös und taten sich schwer wieder ins Spiel zu finden. Nach der Halbzeitpause, in der der Druck und die Aufregung wieder etwas genommen und abgebaut werden konnte starteten die Mädels hochmotiviert in das dritte Viertel, erarbeiteten sich letztendlich dank einer wachsamen Defense und einigen Fast Breaks doppelt so viele Punkte wie die Heimmannschaft. 6:12 war das Ergebnis des vorletzten Viertels. Die letzten zehn Minuten des Spiels verliefen wieder ausgeglichen. Die Kräfte ließen etwas nach, es wurde aber bis zum Ertönen der Sirene gekämpft, sodass im letzten Viertel nochmal 18 Punkte gemacht werden konnten. Mit einem Endstand von 61:44 für die Basketball Allianz Süd Südwest konnte nicht nur ich, sondern auch die Mädels mehr als zufrieden sein.

Für einen Saisonauftakt und einer absoluten Basketballspielpremiere von mehr als der Hälfte der Spielerinnen war das für uns heute ein sehr erfolgreicher Tag und Einstieg in unsere Saison. So konnte dieser Auftakt der wu14 auf der Saisonauftaktsparty am 21.09.2019 im Freudenzimmer definitiv (von den volljährigen Vereinskolleg*innen) zelebriert werden!

TuS Go!
(stolze) Jule

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TuS Neukölln Basketball stellt vor: Unsere FSJ-ler Alan und Yunus

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TuS Neukölln Basketball stellt vor: Unsere FSJ-ler Alan und Yunus

Alan und Yunus absolvieren seit Anfang August ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Basketballabteilung des TuS Neukölln. Zeit, die beiden mal genauer vorzustellen.

Hallo Alan, hallo Yunus! Bitte stellt Euch kurz vor.

Yunus: Ich heiße Yunus und bin 19 Jahre alt. Vor dem FSJ habe ich Abitur gemacht und war nebenbei als Spieler, Trainer und Schiedsrichter für den TuS Neukölln aktiv. Momentan spiele ich in der u20.

Alan: Ich bin Alan, 18 Jahre alt und spiele beim TuS Neukölln für die u20 und die Herren 1. Vor meinem FSJ war ich Schüler an der Sophie-Scholl-Schule.

Was verbindet Euch mit dem TuS Neukölln?

Alan: TuS Neukölln ist mein Heimatverein! Hier hat meine Basketball-Karriere in der u12 begonnen. Danach habe ich bei Alba in der JBBL, NBBL und u20 gespielt. In der vergangenen Saison war ich im NBBL-Team von Berlin Tiger. Wenn ich in die ASO komme, fühlt es sich an, wie in einer Familie zu sein. Die Leute hier sind cool drauf, die Atmosphäre ist locker und es macht mir hier einen riesengroßen Spaß!

Yunus: Ich spiele schon seit dem ich 5 Jahre alt bin beim TuS Neukölln, 14 Jahre also. In dieser Zeit habe ich so viele Leute kennenlernen dürfen und mir auch sehr viel Wissen von den verschiedenen Coaches aneignen können. Ein Leben ohne Basketball und damit verbunden auch mit dem TuS Neukölln ist für mich nicht vorstellbar. Die Halle ist für mich wie ein zweites zuhause geworden.

Warum habt Ihr euch dazu entschieden, ein FSJ zu machen?

Yunus: Ich wollte nach dem Abitur nicht direkt studieren und habe nach etwas gesucht, das Abwechslung bietet. Da hat sich ein FSJ beim TuS Neukölln gerade angeboten. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich genau studieren möchte, es soll allerdings mit Sport und etwas Sozialem zu tun haben. Ein FSJ im Bereich Sport passt da gut, da es beide Bereiche miteinander verbindet.

Alan: Ich mache ein FSJ, weil ich unheimlich gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeite und man von ihnen echt viel lernen kann. Da in mir immer noch ein Stück weit ein Kind steckt, kann ich schnell einen Draht zu den Kids aufbauen und das erleichtert mir die Arbeit (lacht).

Erzählt mal von euren Aufgaben.

Yunus: Zu unseren Aufgaben gehören das Coaching von Teams, das Leiten von Schul-AGs, das Aushelfen bei Training und Spielen sowie die Organisation von Veranstaltungen, wie z.B. dem Weihnachtsmützenturnier. Derzeit coache ich die wu16 und die mu12. Außerdem nehmen wir auch an Seminaren und Fortbildungen teil.

Alan: Ich coache die u18 und betreue auch die u16 Teams. Dabei ist auch immer eine Aufgabe, ein Vorbild für die Kinder zu sein. Viele Kinder kommen zu uns in die Halle, um Spaß zu haben und Basketball zu spielen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen das zu ermöglichen.

Was muss man für ein FSJ im Bereich Sport mitbringen?

Alan: Man sollte offen sein für alles, da man nicht immer weiß, was einen erwartet. Es ist außerdem wichtig, geduldig zu sein, insbesondere als Coach. Das notwendige Wissen bekommt man im Laufe der Zeit, da man täglich neue Erfahrungen sammelt. In den Seminaren wird uns auch viel mitgegeben.

Yunus: Als FSJler sollte man auf jeden Fall Interesse und Flexibilität mitbringen – zumindest beim Basketball. Da das Training normalerweise erst ab dem späten Nachmittag und die Spiele am Wochenende stattfinden, sollte man zeitlich flexibel sein. Wichtig ist auch das Interesse daran, mit Menschen und insbesondere mit Kindern zu arbeiten. Wer kein kontaktfreudiger Mensch ist, ist hier falsch aufgehoben.

Was möchtet Ihr der TuS-Welt noch mitgeben?

Alan: Liebe TuS Welt, ich freue mich unendlich, wieder zuhause zu sein und hoffe, dass diese Saison für uns alle eine lehrreiche, lustige und vor allem erfolgreiche Saison wird!

Yunus: Ich freue mich schon auf dieses Jahr beim TuS Neukölln und wünsche allen Mannschaften und SpielerInnen einen schönen Start in die neue Saison! Wenn Ihr Fragen oder Wünsche habt, die Euch auf dem Herzen liegen, dann sprecht mich ruhig an. Ich bin eigentlich ein ganz lieber Mensch (lacht).

Das Interview führte unsere Stine.
TuS Go!

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Im Spiel der Unbesiegten kann es nur eine weiße Weste geben

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Im Spiel der Unbesiegten kann es nur eine weiße Weste geben

Es ist nicht überliefert, wie die Spanier sich am Samstag auf das WM-Finale vorbereitet haben. Doch bei dem offensiven Feuerwerk, das sie tags darauf gegen Argentinien ablieferten, scheinen einige Instagram-Stories des TuS Neukölln die Runde im Team gemacht zu haben.

Denn mindestens ebenbürtig zum WM-Finale stieg am Samstagabend das aktuelle Topspiel der Berliner Oberliga zwischen dem TuS Neukölln und den Weddinger Wiesel. Da scheint es fast folgerichtig, dass sich auch Trainer gegnerischer Teams einen Platz direkt am Spielfeldrand sicherten.

Sie sollten nicht enttäuscht werden.

Von Beginn an war Feuer im Spiel und es wurde um einzelne Ballbesitze bis über das technische Foul hinaus gekämpft. Die Zuschauer bekamen ein hochklassiges Basketballspiel geboten und Neukölln versenkte allein im ersten Viertel vier erfolgreiche Dreipunktewürfe. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, wodurch sich niemand so richtig absetzen konnte. Erst zum Ende der ersten Halbzeit nutzte Neukölln eine Schwächephase der Weddinger und ging durch einen Tip-in von Wladimir „Die Wade“ Miroschnikow mit Ablauf der Spielzeit mit 53:44 in die Pause.

Im dritten Viertel ereignete sich das Kuriosum, dass Wedding aus dem Feld lediglich von hinter der Dreierlinie punkten konnte (5x). Die Neuköllner Zone wurde dagegen sauber gehalten, was unter anderem auch auf einige Strafliegestütze im Training zurückzuführen ist, die nicht nur der Disziplin, sondern auch dem Fitnesslevel die nötige Stabilität verliehen.

Im letzten Viertel konnte der TuS seine Führung teils bis auf 14 Punkte ausbauen, nur um umgehend einen 7:0 Lauf der Wiesel eingeschenkt zu bekommen. Diese fahrige Phase wurde erst kurz vor Schluss durch zwei Dreier von Dinko „Jebiga“ Biščević und Carlos „In your Face […]“ Sanchez beendet und man konnte daraufhin am Ende der Spielerbank die ersten Kronkorken ploppen hören. Am Ende gewann der TuS Neukölln verdient mit 91:80 gegen die Weddinger Wiesel.

Am kommenden Sonntag geht es für die ersten Herren des TuS Neukölln zum Auswärtsspiel in den Reichnerweg, wo es um 17 Uhr gegen den VfL Lichtenrade gehen wird. Ob die Neuköllner ihren Erfolg ähnlich ausgelassen feierten wie die Spanier dies nach ihrem Sieg öffentlich auf Social Media präsentierten, ist indes nicht überliefert.

TuS go!
Fabs

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U9 spielt erstes Saisonspiel gegen Alba Berlin

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U9 spielt erstes Saisonspiel gegen Alba Berlin

Die U9 des TuS Neukölln macht ihr erstes Spiel am Samstag, den 7. September 2019, gegen eine rein weibliche U9 von Alba Berlin.

Bei guter Stimmung in der Halle und jeder Menge stolzer Eltern, die mit Kaffee zuschauen konnten.

TUS GO!

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