Basketball im TuS Neukölln

Die Anfänge ab 1959

Der Grundstein für die lange, erfolgreiche Geschichte der Basketball Abteilung des TuS Neukölln 1865 e.V. wurde im Herbst 1959 gelegt. Mit der Aufnahme in den Übungsplan der Leichtathleten wurde die Sportart Basketball erstmalig im Verein präsent. Bereits im darauf folgenden Januar 1960 wurde die erste Basketball-Herrenmannschaft des TuS Neukölln gegründet.

Bis zum Beginn der Saison im Herbst wurde zudem die erste Damenmannschaft ins Leben gerufen. Beide Teams nahmen in der Spielzeit 1960 am Spielbetrieb des Berliner Basketball Verbandes (BBV) teil und repräsentierten somit offiziell zum ersten Mal die Vereinsfarben des TuS Neukölln. Bis 1964 wuchs die Anzahl der Mannschaften auf vier an. Im selben Jahr feierte die 1. Herren-Mannschaft den Aufstieg in die Berliner Oberliga.

TuS Neukölln 1.Herren Mannschaft um 1965

TuS Neukölln 1.Herren Mannschaft um 1965

Damenmannschaft 1962

Tus Neukölln Damenmannschaft 1962

TuS Neukölln 1. Herren nach Gewinn der Berliner Meisterschaft

TuS Neukölln 1. Herren gewinnt Berliner Meisterschaft

Basketball im TuS Neukölln um 1965

Basketball im TuS Neukölln um 1965

Basketball im TuS Neukölln um 1965

Basketball im TuS Neukölln um 1965

TuS Neukölln 1.Herren gemütliches Gelage um 1965

TuS Neukölln 1.Herren gemütliches Gelage um 1965

Gründung der Basketball-Abteilung 1975

Bis zum Jahr 1975 fanden alle Aktivitäten unter der Schirmherrschaft der Leichtathletikabteilung statt. Die bis dahin 35 aktiven Mitglieder beschlossen, erst am 3. März 1975 eine eigenständige Abteilung für den Baskteball ins Leben zu rufen. In den Räumen des ehemaligen Vereinsheims in der Boddinstraße erhoben die 33 Stimmberechtigten ihre Zettel und wählten Detlef Majewski zum 1. Abteilungsleiter der Basketball-Abteilung im TuS Neukölln.

Zum Zeitpunkt der Gründung nahmen zwei Damenmannschaften, drei Herrenmannschaften sowie eine A-Jugendmannschaft (U18) als auch eine B Jugendmannschaft (U16) am Spielbetrieb teil. Das Organisatorische wurde mit Leidenschaft von sieben Schiedsrichtern und fünf Trainern bewerkstelligt. Die Spiel- und Trainingsstätten waren damals die Sporthallen am Buckower Damm („An den Achter Höfen“), in der Hobrechtstraße und auch in der Elbestraße.

Der Höhepunkt der Siebziger war ein denkwürdiges Spiel im Jahre 1977. Die Berliner Meistermannschaft um Hartmuth Kurzhals, Detlev Böhmer, Bernd Noack und Paul Rottke scheiterte in diesem Spiel leider nur knapp und konnte sich nicht für die Regionalliga Nord qualifizieren.

Ende der Siebziger Jahre verteilten sich die knapp 100 Mitglieder auf 2 Damen-, 4 Herren- und 4 Jugendmannschaften.

Dr. Dieter Wagner unterwandert den Polizei Sport Verein PSV um 1975

Dr. Dieter Wagner unterwandert den Polizei Sport Verein PSV um 1975

Die 1.Damen Mannschaft besucht Karlsbad 1978

Die 1.Damen Mannschaft besucht Karlsbad 1978

Herrenmannschaft des TuS Neukölln in Grassdorf 1987

Herrenmannschaft des TuS Neukölln in Grassdorf 1987

Gewinner des Berliner Wanderpokals 1988

Gewinner des Berliner Wanderpokals 1988

Freude über den Gewinn des Berliner Wanderpokals 1988

Freude über den Gewinn des Berliner Wanderpokals 1988

Tus Neukölln Jugendmannschaft in Ahrensburg 1988

Tus Neukölln Jugendmannschaft in Ahrensburg 1988

Die wilden 80er

Die ersten Jahre der 80er verliefen ruhig, bis 1983 die 2. Herren-Mannschaft Berliner Meister wurde. Um den Bogen in die Gegenwart zu spannen sei hier erwähnt, dass auf der Abteilungsversammlung durch den Schiedsrichterwart darauf hingewiesen wurde, dass für 14 Mannschaften nur 16 Schiedsrichter zur Verfügung standen. Das war auch zu diesem Zeitpunkt zu wenig. Auf besagter Abteilungsversammlung wurde ebenso beschlossen, die Jugendarbeit zu intensivieren. Das war mitunter der Startschuss für eine erfolgreiche und lange Jahre anhaltende Jugendarbeit im TuS Neukölln. Schon 1987 nahmen zehn Jugendmannschaften sowie acht Senioren-Mannschaften am Berliner Spielbetrieb teil. Der Erfolg blieb nicht aus. Die 2. Damenmannschaft und die 3. Herrenmannschaft wurden Berliner Meister. Die Herren schafften sogar das ‚Triple‘, indem sie in den darauf folgenden Jahren (1988 und 1989) ihren Erfolg wiederholten. Ende der Achtziger hatte die Basketballabteilung 250 Mitglieder, die sich auf 18 Mannschaften verteilten.

TuS Neukölln Jugendmannschaft spielt Basketball in Rimini 1991

TuS Neukölln Jugendmannschaft spielt Basketball in Rimini 1991

Jugendmannschaft in Wien 92

Herrenmannschaft in Wolfenbüttel 1991

Herrenmannschaft in Wolfenbüttel 1991

Herrenmannschaft in Wolfenbüttel 1991

Think pink in Malmö 1991

Think pink in Malmö 1991

Jugendmannschaft des TuS Neukölln in Göttingen 1991

Jugendmannschaft des TuS Neukölln in Göttingen 1991

Bunte Truppe des TuS Neukölln in Göttingen 1992

Bunte Truppe des TuS Neukölln in Göttingen 1992

Neue Heimat und Basketballboom

1990 feierte der TuS Neukölln sein 125-jähriges Bestehen; die Basketballabteilung ihr 15. Gründungsjahr. Als Zeichen für die Attraktivität des Neuköllner Basketballs kann der Wechsel der Damenmannschaft des BSC zum TuS Neukölln angesehen werden. 1994 wurde die ehrwürdige Sporthalle der Albert-Schweitzer-Obeschule (ASO) die neue Heimhalle des TuS Neukölln. Das von Florian Schmidkunz und Renate Riebschläger initiierte Neuköllner Basketballprojekt löste im Kiez einen wahren Basketballboom aus. Die Basketball-Abteilung hatte nun 300 Mitglieder, die in elf Ewachsenen- und 20 Jugendmanschaften am Spielbetrieb teilnahmen. Ende 1993 wurde das TuS Neukölln Basketballmagazin „World of TuS Basket“ (WotB) von Hartmuth Kurzhals (alias ‚Hatschi‘) ins Leben gerufen und brachte es in ehrenamtlicher Redaktion bis 2010 auf 55 Exemplare.

Zum 20-jährigen Geburtstag der Basketballabteilung 1995 nahmen 32 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Diese wurden von 24 Trainern trainiert. Mittlerweile pfeifen für den Verein auch 28 Schiedsrichter. Die Bilanz der ersten 20 Jahre ist durchaus positiv: Vom Verein mit nur zwei Jugendmannschaften zum Verein mit der drittstärksten Jugendarbeit in Berlin.

Tus Neukölln Talentschmiede in Wien 1993

Tus Neukölln Talentschmiede in Wien 1993

Wien 1993: die ganze Truppe

Wien 1993: die ganze Truppe

Man spielt Streetball 1993

Man spielt Streetball 1993